Wer kennt ihn nicht, den berühmten Spruch von Albert Einstein: „Jeder ist ein Genie! Aber wenn Du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist.

Situationen, in denen sich Mitarbeiter als völlige Fehlbesetzung herausstellen, kennt wohl jeder Unternehmer. Aber auch im Alltag als Konsument begegnen wir immer wieder Menschen im „falschen“ Job: Der Kellner, der einem lustlos die Suppe vor den Latz knallt, den Verkäufer, dem man nicht einmal ein Päckchen Kaugummi abnehmen würde, … Wenn jemand im Job ganz offensichtlich überfordert ist, sind wir oft schnell mit unseren Urteilen. Aber wäre es nicht möglich, dass jemand für eine Aufgabe einfach nicht geschaffen sein könnte, nicht der „Typ“ dafür ist, an anderer Stelle aber hervorragende Arbeit leisten könnte? Berücksichtigen wir grundlegende Wesensunterschiede in ausreichendem Maße bei den eigenen Teams, in unseren Arbeitsprozessen?

Ein weiteres Beispiel aus der Tierwelt: Ein Pinguin ist durchaus in der Lage, sich an Land fortzubewegen – nicht unbedingt geschmeidig, aber immerhin. Beobachtet man einen Pinguin an Land, würde so mancher meinen, der Körperbau wäre eine fiese Laune der Natur. Mit ihrem possierlichen Gewatschel sind die Tiere ja nicht gerade ein Musterbeispiel für Eleganz. Erst in dem Moment, wenn sie sich ins Wasser begeben, sieht man ihre beeindruckenden Fähigkeiten, ihre pfeilschnelle Wendigkeit.

Wer IN SEINEM ELEMENT ist, kann Herausragendes leisten.

Zu berücksichtigen, wer welchen „Lebensraum“ braucht, birgt ein Riesen-Potential im Personalmanagement. Die myTYPE Analyse macht grundlegende Verhaltenstendenzen, Prioritäten und Stressoren sichtbar und kann damit eine wertvolle Unterstützung sein – sowohl im Recruiting als auch bei bestehenden Teams.

Eine „korrekte“ Persönlichkeit etwa kann sich durchaus vor ein großes Publikum stellen und dieses von einer neuen, bahnbrechenden Idee überzeugen. Die Aufgabe erfordert aber eine ungleich größere Anstrengung als etwa für eine Person mit stark ausgeprägten „lebhaften“ Tendenzen, die im Rampenlicht erst richtig aufblüht. Umgekehrt ist eine „lebhafte“ Person schwerlich in der Lage, derart akribisch mit Zahlen und Fakten zu hantieren wie eine „korrekte“. Eine Fähigkeit, die dem einen im Blut liegt, muss sich ein anderer mühsam aneignen. Die Persönlichkeit entscheidet nicht darüber, ob jemand etwas kann oder nicht kann – darüber, ob es jemandem leicht oder schwer fällt aber sehr wohl. Geben Sie Menschen die Möglichkeit, das zu tun, wofür sie geschaffen sind, und Sie geben ihnen die Möglichkeit, eine strahlende Performance abzuliefern!